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Ein "Guide" zur erfolgreichen Umsetzung von Industrial IoT Lösungen

Die größten Herausforderungen im Industrial IoT – und die Lösungen: Was ist das grundlegende Problem in der Adaption von Industrial IoT Lösungen mit Mittelstand? Die Akzeptanz und Wertschätzung sowie die Unterstützung durch eigene Ressourcen. In vielen Industrie-Unternehmen – insbesondere im mittelständischen Bereich – ist die notwendige Akzeptanz oder Wertschätzung für Industrial IoT Projekte noch nicht durchgehend zu erkennen. Oft verstehen Unternehmen nicht, was Industrial IoT und den verwandten Themen bedeutet und weshalb es so wichtig ist. Hinzu kommt häufig, dass eigene Ressourcen durch das anstehende Tagesgeschäft sowieso Landunter sind. Heißt, es gibt auch nicht wirklich jemanden, der sich dem Thema annehmen kann. Woher kommt diese Diskrepanz zwischen der allzu oft dargestellten Notwendigkeit der Digitalisierung und der fehlenden Bereitschaft auf diesem Gebiet etwas zu tun? Wir gehen diesen Problemen auf den Grund und bieten Ihnen Lösungsvorschläge.


Fehlende Unterstützung für das Thema Industrial IoT

Wann haben Sie sich in der letzten Besprechung mit ihrem Entwicklungsteam zum Thema Digitalisierung ausgetauscht? Oder nutzen sie Möglichkeiten sich darüber auf Seminaren oder Messen zu informieren?

Wenn das Thema Industrial IoT vom Unternehmen nicht als Zukunftsthema anerkannt wird und man den technischen, digitalen Lösungen keine Durchsetzbarkeit am Markt zutraut, führt das langfristig zu Problemen, die sich negativ auf die Performance des Unternehmens, aber auch auf die Motivation der Mitarbeiter auswirken.


Ist also das größte Problem beim Thema Industrial IoT die fehlende interne Akzeptanz und Wertschätzung? Wenn ja, dann folgen daraus eine ganze Reihe weiterer Problematiken, die eine erfolgreiche Umsetzung eines IoT Projektes enorm schmälern:

  • Das IoT Projekt wird nicht “fruchten”, da man zur Erarbeitung sowohl auf den Input wie auch das Know-how der Fachexperten angewiesen ist

  • Die Zielerreichung wird scheitern, da ohne Inhalte der geforderte Mehrwert nicht erreicht wird und so die notwendige Reichweite nicht generiert werden kann

  • An den Fronten zwischen einzelnen Fachabteilungen werden hitzigen Diskussionen entbrennen, und einzelnen Aspekte werden untergehen

  • Sie werden es nicht mehr schaffen, Ihren Zielmarkt mittel- und langfristig zu erreichen und neue Kunden zu gewinnen

  • Sie werden von Ihrer Konkurrenz abgehängt


Aber woher kommt es, dass es das Thema Industrial IoT meist so schwer hat. Aus unserer Erfahrung liegt das oft an einem bunten Strauß von Konflikten und Problemen:

  1. Automatisierer sind nur mäßig in den modernen Technologien des Industrial IoT ausgebildet und wissen daher noch nicht genau, wie sie auf diesem Gebiet erfolgreich agieren sollen und was sie dafür brauchen.

  2. Bislang wurde nur klassische Automatisierungslösungen und IT Systeme im Unternehmen eingesetzt.

  3. Die Fachabteilungen sind sehr tief in ihrer Expertise sowie in ihren Produkten verankert und können sich nicht mehr in die Zielgruppe hineinversetzen, die ein Industrial IoT Lösungskonzept anspricht.

  4. Im Maschinen-Vertrieb fehlt grundlegendes Know-how, wie Industrial IoT bzw. Software-Produkte richtig beworben werden.

  5. Aus der Geschäftsleitung wird die Unterstützung sowie der Support für eine grundlegende Digitalisierung bzw. Etablierung eines Industrial IoT Produktes nicht deutlich.

  6. Im Unternehmen bekommen neue, moderne Technologien keine breite Zustimmung und kein Budget.

  7. Das Industrial IoT Projekt müsste ggf. von einer Einzelperson komplett allein gestemmt werden.

Das sind einige der Gründe, die man für die zurückhaltende Akzeptanz und die damit oft nur mäßige Performance in den selbst gestarteten Digitalisierungsvorhaben aufführen kann. Doch auch wenn das Thema keine entsprechende Priorität hat, klein geredet oder gar verschmäht wird, schadet das langfristig dem gesamten Unternehmen oder hemmt mindestens dessen Erfolg und Wachstum in den zentralen Kunden-Segmenten.


Denn gerade bei Digital-Lösungen, die meist sowohl komplexe und erklärungsbedürftige Produkte betreffen als auch an anspruchsvollen Branchen und Zielgruppen adressiert sind, ist man auf umfangreiches Know-How zur Digitaltechnologie, aber auch dem User-Experience Design angewiesen.


Gerade bei dem Wissen rund um die individuelle User-Experience ihrer Zielgruppe, geht es darum deren Bedürfnisse, Herausforderungen und Wünsche, richtig zu adressieren. Das komplexe Produkt- und Fachwissen muss in relevante und zielgerichtete Features verwandelt werden. Mit einem nur rudimentären Know How darüber, wird das in der Regel nicht funktionieren.


Wiederum müssen die potentiellen Kunden mit den richtigen Maßnahmen erreicht und durch diese überzeugt werden, sonst wird das Unternehmen langfristig im digitalen Umfeld keine neuen bzw. zusätzlichen Käufer finden. Denn eines ist heute schon absehbar: Nutzer fordern eine immer stärkere Vernetzung unterschiedlichster Informationsquellen verlangen. Außerdem ist die jüngere Generation an Mitarbeitern durch ihre digitalen Vorlieben im Consumer Bereich an solche Technologien schon lange gewöhnt.


Wenn also klar ist, dass das bestmögliche Ergebnis für das Unternehmen nur durch die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen und entsprechenden Experten erreicht werden kann, warum kommt es dann in vielen Unternehmen erst gar nicht zum Einstieg in erste Bemühungen, geschweige denn eine Umsetzung?


Woher kommt die Kluft zwischen Notwendigkeit, Wahrnehmung und Umsetzung?

Durch meinen regelmäßigen Austausch mit Kunden stoße ich oft auf die beschriebenen Hemmschwellen – die Erfahrungen stimmen oft überein: Von einer niedrigen Priorisierung, dem Vorrang des Tagesgeschäfts und der Zurückhaltung in der Zusammenarbeit mit externen Innovatoren.


Aber, diese Problematik ist nicht in allen Unternehmen vorherrschend. Ich blicke auf viele erfolgreiche Projekte, in denen Unternehmen den Mehrwert erkannt haben und ihnen dies auch zu mehr Erfolg, einer besseren Zielgruppenansprache, und u.a. zu einem passgenauen Kundendienst geführt hat. Fragen sie uns gerne nach diesen Projektbeispielen und welchen Weg wir gemeinsam mit diesen Kunden gegangen sind.


Die One-Man-Show und fehlende Ressourcen

Wo soll man anfangen, wenn einem bei ihnen im Haus faktisch keine konkreten Ressourcen zur Verfügung stehen? Die Anforderungen, mal eben die komplette Palette der Digitalisierung erfolgreich abzudecken, wird von vielen Unternehmen unterschätzt. Letztlich gehen aus diesem Grund etwa 60% der auf diese Weise gestarteten Projekte schief.


Trotzdem ist diese Herangehensweise zunächst einmal typisch für kleine und mittelständische Unternehmen und ist mit der Zeit gewachsen - internes Wissen über das Produkt und individuelle Abläufe werden mit externen Partnern nur ungern geteilt. Aber, mit der Digitalisierung haben zahlreiche neue Technologiefelder aufgetan, die ein traditionell gewachsenen Unternehmen im Zweifel schlicht nicht beherrscht.


Wenn Sie allein oder nur mit sehr wenigen Kollegen die Digitalisierung managen müssen, dann sind besonders zwei “Zauberwörter” von immenser Bedeutung – ohne diese, werden Sie die Aufgabe nicht meistern: Priorisieren und auslagern.


So lösen Sie das Problem: Sie tun das, was Sie schaffen und können

In der Regel werden Sie eine Palette an Anforderungen auf Ihrem Tisch haben, die ihre DIgital-Lösung erfüllen muss: Device Management, User Management und Rollenverteilung, Daten Visualisierung, Analyse, etc. Wo sollen Sie anfangen? Durch die enge Vernetzung der unterschiedlichen Themen, lassen sich die unterschiedlichen Blöcke kaum bzw. gar nicht untereinander priorisieren - ein Baustein baut auf dem nächsten auf. Und dann ist da noch Ihre Zielgruppe, die eine optimale Benutzer-Umgebung vorfinden soll.


Wichtig ist, dass Sie das tun, was nur wirklich sie am besten können: ihren Zielkunden in all seinen Varianten verstehen und beschreiben. Wenn Sie beispielsweise keine Erfahrung mit dem Bau von Cyber Security Lösungen haben, dann macht es keinen Sinn, Ihre wertvolle Zeit in diese Sache zu investieren. Abstriche zu machen ist kein gangbarer Weg und ggf. auch gefährlich für den Erfolg des Produktes.


Arbeiten sie klug, statt viel

Wichtig ist, dass Sie effizient agieren. Das bedeutet, verlieren sie nicht Unmengen an Zeit in endlosen Recherchen zu fordernden Themengebieten um das eigene Know-How auf den Stand der Technik zu bringen. Betrachten sie das Thema zielgerichtet aus der Perspektive ihrer Kunden und beginnen sie ihre individuellen Gesamtziele einer Lösung zu beschreiben. Greifen Sie hier auf bestimmte Projektmanagement-Methoden zurück und Nutzen sie Tools, die es Ihnen erlauben, Informationen effizient und zielgerichtet zu erfassen und mit den Kollegen in den Fachabteilungen zu teilen.


Den Markt verstehen - Hype oder Trend

Wenn sie ein konkretes Ziel vor Augen haben, und mit einem innovativen Digital-Produkt auch einen konkreten Mehrwert in Zusammenhang bringen, dann können Sie gleichzeitig festhalten, wie viel Potential Ihr Unternehmen eben nicht nutzt.


Wenn Ihr Produktportfolio heute dennoch alle Anforderungen ihrer Kunden abdeckt, und Ihr Vertrieb genug verkauft, dann ist die One-Man-Show aktuell vielleicht noch kein Digital-Problem. Wenn Ihnen dann aber bewusst wird, dass die Konkurrenz an Ihrem Unternehmen vorbeizieht und Sie am Markt zunehmend an Bedeutung verlieren, dann gilt es zu handeln.


Jetzt ist es wichtig den richtigen Partner zu identifizieren, der ihre Ziele am effektivsten erreicht und dies auch in einem annehmbaren Zeitrahmen umsetzen kann.


Ein geeigneter Partner, der Ihnen Arbeit abnimmt

Wenn Sie also das entsprechende Budget zur Verfügung haben, sollten sie mit der Umsetzung beginnen. Haben sie noch keine Kosten und Budget-Abschätzung für ihr Digital-Projek, dann unterstützen wir sie gerne und erstellen ihnen die entsprechenden Unterlagen.


Wie gesagt lohnt es sich, wie oben beschrieben, auf die Unterstützung eines externen Partners zu bauen, um die einzelnen Projekt-Zusammenhänge erfolgreich zu meistern. Denn bei der Abstimmung der einzelnen Bausteine einer IoT Lösung handelt es sich um zeitintensive Themen, an denen immer wieder geschraubt werden muss. Oft sind sie auch recht komplex und erfordern besondere Kenntnisse und technisches Fachwissen.


Nicht zuletzt haben sie, wenn ein Partner die technische Arbeit übernimmt, mehr Zeit, andere Kanäle auszubauen und neue Methoden zu finden, die ihnen helfen mit ihren Kunden bzw. ihren Maschinen besser zu interagieren.


Das Produkt ist so komplex, das versteht kein Partner.

Erste Antwort: “Doch”. Zweite Antwort: So genau, muss es eine wir ihr Produkt auch gar nicht verstehen. Selbstverständlich bringen wir mit 15+ Jahren Erfahrung im Maschinen- und Anlagenbau auch ein breites technisches Verständnis für ihre Produkte mit. Aber ihr Produkt ist – entgegen vieler Meinungen –eben nicht das wichtigste bei der Entwicklung einer Digital-Lösung. Ihre Zielgruppe und deren Ziele, Wünsche und Bedürfnisse sind das Wichtigste. Wir als Partner sind eben genau darauf spezialisiert, diese zu erkennen, zu erreichen und zu erfüllen.


Nehmen wir das Beispiel der Datenvisualisierung: Kein potentieller Kunde wird nach Ihrem Produkt suchen, um Daten zu visualisieren. Denn jedes Unternehmen visualisiert auf irgendeine Art und Weise Daten - und so bekannt könnten sie ihr Produkt zur Datenvisualisierung kaum machen, um genügend Aufmerksamkeit zu generieren. Ihr Kunde wird stattdessen nach einer Lösung für sein bestehendes Problem suchen. Und genau diese Lösung werden wir als ihr Partner entsprechend thematisieren. Ihr Kunde wird sie gezielt finden, nutzt die Möglichkeit für ein Demo, ist begeistert und stellt eine Kontaktanfrage.


Was uns dabei richtig gut macht, ist die Tatsache, dass wir unsere Arbeit ganz individuell auf ihre Zielgruppen ausrichten und auch deren Sprach sprechen. Aufgrund unserer Erfahrung kennen wir typische Bedarfe, die wir dann konkretisieren und in der richtigen Art darstellen. Durch die enge Zusammenarbeit schon in der Projektierungsphase schaffen wir es, so ihre Anforderungen auch in allen Aspekten zu erfüllen.


Aus zahlreichen Gesprächen und eigenen Erfahrungen haben wir 8 Digital-Probleme und deren Lösungsansätze gesammelt.


Die 8 Digital Probleme und deren Lösungen

1. Man versteht sich nicht

Das Problem:

Damit ist nicht die zwischenmenschliche Basis gemeint, sondern die fachliche. Klassische IT-Spezialisten stehen in der Regel mit einem gewissen Abstand zur Technik allgemein und der Sprache in der sich ihre Ingenieure und Entwickler austauschen. Darüber hinaus agieren IT-Spezialisten oft grundlegend anders, haben andere Denkansätze und richten sich nach den Trends aus, die durch die IT-Branche bestimmt werden.


Die Lösung:

Wir hingegen haben einen starken Zielgruppenfokus, und richten uns nach den konkreten Bedürfnissen der Zielgruppe aus und deren Ansprüchen. Nicht zuletzt ist es unsere Industrie-Erfahrung, die uns in die Lage versetzt technische Aspekte schnell zu erfassen. Vorlieben die oft im Zusammenhang mit Digital-Projekten beschrieben prüfen wir stets auf Industrietauglichkeit und Anwendbarkeit im Feld. Unser Anwender-Fokus und Expertise ist der Grundstein für eine erfolgreiche Produktentwicklung.


Dabei ist es für uns gleich, ob es sich um eine Software oder eine Maschine handelt. Wir fokussieren all unser Wissen und unsere Expertise in diese komplexen Lösungen und Dienstleistungen des Industrial IoT. Wir verstehen die Zusammenhänge in einem soliden Digital-Konzept und wissen wie ein entsprechendes Produkt mit der Zielgruppe kommunizieren soll.


Wir nehmen ihren Input als Branchenexperten und ihre Vorschläge ernst. Daher sind sie auch ein aktiver Teil im Prozess der Produktentstehung. Zusätzliche geben wir ihnen die Möglichkeit sich auch selbst weiterzubilden: Durch ein umfangreiches Training und Onboarding Programm teilen wir unser Know How. Auf diese Weise können auch sie sich wertvolles Wissen aneignen und dann auf einer fachlichen Ebene das Produkt später selbständig betreuen.


2. Digitalisierung ist unerwünscht

Das Problem:

Gerade in den eher konservativen Branchen des B2B-Sektors sind die Technologien des digitalen Zeitalters immer noch nicht richtig in den Köpfen der verantwortlichen angekommen. Stattdessen wird noch auf die altbewährten Hilfsmittel gesetzt. „Unsere Kunden bringen die Maschinen eh nicht online“, „Wir kennen unsere Prozesse in-und-auswendig und benötigen keine Daten-Analysten.“ Wir kennen diese Aussagen zu genüge – egal ob Sie von der Geschäftsleitung oder aus den Fachabteilungen kommen.

Die Lösung:

Wenn kein Verständnis und keine Akzeptanz für digitale Technologien da ist, wird es schwer, diese um Unternehmen umzusetzen. Besonders die jüngeren Mitarbeiter aber begrüßen den Einsatz digitaler Hilfsmittel. Denn sie können sich so nachweislich sehr viel besser mit dem Produkt, der Maschine, identifizieren. Es steigert die Motivation und damit auch die Performance an ihren Kunden.


Damit sie den Mehrwert digitaler Hilfsmittel im Produktionsumfeld besser verstehen bieten wir u.a. Workshops in unserer Modellfabrik an. Mit einer Kombination aus Sortierstrecke mit Farberkennung, Multi-Bearbeitungsstation mit Brennofen, Automatisiertes Hochregallager und Vakuum Sauggreifer können wir komplexe realitätsnah abbilden. Wir können somit praxisnah die Digitalen Features abbilden und so Inspiration für die Produktentwicklung geben.


Damit aus den Daten dann auch passende Informationen generiert werden, halten wir die notwendigen Darstellungs- und Analyse-Features zur Konfiguration bereit. Durch eine fachübergreifende Zusammenarbeit schaffen wir dabei ein grundlegendes Verständnis für modernes, digitales Technologie-Management in ihrem Unternehmen. Wir stützen das erarbeitete Konzept mit wesentlichen Kernaussagen sowie mit entsprechenden Zahlen und Fakten um zu belegen , dass Digitalisierung per-se ein Erfolgsfaktor ist.

3. Kein Input aus Fachabteilungen

Das Problem:

Um gelungene, relevante Services für ihre Kunden zu schaffen sind sie auf Informationen und Input aus ihren Fachabteilungen angewiesen. Fehlt dieser, wird es sehr schwer, komplexe Produkte an teils noch komplexere Zielgruppen zu vermarkten.

Die Lösung:

Wir schaffen Aufklärung, warum wir auf die Informationen ihrer Produkt-Experten, und ihrer Ingenieure angewiesen sind. Ebenso stimmen wir ihr Team auf ein gemeinsames Ziel ein, warum wir das machen, was wir machen. Den Prozess der Produktentwicklung starten wir daher oft mit einem gemeinsamen Workshop, bei dem wir alle Stakeholder einbeziehen und von der Idee begeistern.


Zusätzlich zu ihren Informationen beziehen wir unterstützend auch die Ergebnisse aus unserer kontinuierlichen Recherchen in verschiedenen Industrien und Märkten mit ein. Wir kennen die Themen die wichtig und auch relevant sind.


Außerhalb konkreter Projekte stellen wir unser Wissen auch über unseren Blog hier auf der Webseite zur Verfügung. Schauen sie gerne einmal in unsere umfangreichen Inhalte oder abonnieren sie unseren Newsletter um immer über konkrete Entwicklungen und Trends informiert zu sein.

4. Von der Geschäftsleitung wird nicht vermittelt

Das Problem:

Die fehlende Vermittlungskompetenz der Geschäftsführung oder auch der Fachabteilungen in Bezug auf eine digitale Geschäftsfeldentwicklung kann fatale Auswirkungen haben. Das Grundlegende Problem ist dabei oft mangelndes Verständnis für die Digitalisierung per se. Gerade in eher konservativen Branchen und in KMU.

Wenn Fachabteilungen die Digitalisierung ablehnen und folglich auch keinen Input liefern, führt das zu Problemen, wie beispielsweise ziellosen Strategien, irrelevantem oder fehlendem Content und mangelhaften Informationen zur Einschätzung der Zielgruppe. Wenn dann noch Stimmen laut werden, durch Digital-Projekte würde Geld verschwendet oder die Maßnahmen würden nicht zum Unternehmen passen, dann kann das zu tiefgreifenden Diskrepanzen führen.

Die Lösung:

Wir geben der Unternehmensleitung bzw. den Fach- und Führungskräften Anleitung, zwischen den Parteien zu vermitteln und Transparenz sowie Aufklärung zu schaffen. Wir eruieren, ob gegenseitige Vorwürfe vielleicht (teilweise) begründet sind und wie man diese lösen kann. Dazu schaffen wir Räume, in denen sich die jeweiligen Akteure oder Abteilungen offen austauschen können.


Auch wenn gewisse Auseinandersetzungen tief sitzen, und auch die Abteilungsleiter nicht mehr sinnvoll miteinander kommunizieren und der wichtigste Punkt vollkommen ausgeblendet wird: Durch reale Team-Building Maßnahmen bringen wir alle Abteilungen ins gleiche Boot. Denn alle sind letztendlich Teil im selben Unternehmen und wollen das gleiche Ziel erreichen: Unternehmenserfolg und Umsatz.


Dabei ist es aber meist nicht mit einem Meeting getan. Vielmehr muss von einer möglichst neutralen Stelle ein kontinuierlicher Rahmen geschaffen werden, in dem sich die beteiligten Abteilungen austauschen. Jeweilige Wünsche und Anforderungen müssen definiert werden, so dass am Ende ein Fahrplan entsteht, der vorgibt, wie Marketing und Fachabteilungen künftig zusammenarbeiten, um das gemeinsame Ziel bestmöglich zu erfüllen.


Ob ein gemeinsamer Workshop in unserer Demo-Fabrik oder bei ihnen im Hause: wir agieren dabei als Moderator und erarbeiten die gemeinsame Basis – nämlich den gewollten Unternehmenserfolg – und rücken diesen wieder in den Mittelpunkt. Nützliche sind dabei auch gezielte Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, die wir in unserer Akademie anbieten - schauen sie sich hierzu gerne unser Gesamtprogramm an.

5. Keine Ressourcen und kein Budget

Das Problem:

Sie sollen das Digital-Projekt alleine stemmen, haben aber kein Budget zur Verfügung, um Themen auszulagern oder es fehlen wichtige fachliche Kenntnisse zu modernen Digital-Lösungen. Daraus folgt, dass die Konkurrenz an Ihnen vorbeizieht, denn der Bedarf nach voll integrierbaren Maschinen und Anlagen wächst rasant. Keine noch so kleine Komponente ist davon ausgenommen, bei der nicht in irgendeiner Weise Digitalisierung ein Thema ist.


Die Lösung:

Der erste Schritt ist jetzt sich auf das zu fokussieren, was bereits Erfolg bringt und was sie können. Zudem sollten sie unbedingt alle Ideen sammeln, zu dem was sie umsetzen wollen, und welches Potential Ihnen verloren geht. Hat Ihr Konkurrent vielleicht einen sehr erfolgreiches Service Feature oder eine Applikation zur Zustandsüberwachung, dann zeigen Sie das auf. Denn Ihr Unternehmen könnte das auch, aber dafür muss man investieren.

Es gibt dafür zwei Lösungen: Entweder Sie lagern die Arbeit zur Projektumsetzung aus oder Sie stellen weitere Spezialisten ein, die ihnen dabei Helfen die Themen intern zu erarbeiten. Ein persönlicher Rat, wenn Sie hier immer nur gegen Windmühlen kämpfen und durchgehend frustriert sind, dann nutzen sie die Möglichkeit und bilden Sie sich auf dem Gebiet der Digitalisierung weiter, bauen Sie Know-how auf, um als absoluter Experte aufzutreten. Dies hilft ihnen, um weitere und bessere Argumente für eine Investition definieren zu können. Wir bieten in diesem Zusammenhang zahlreiche Angebote zur Fort- und Weiterbildung an - schauen sie sich hierzu gerne unser Gesamtprogramm an.

6. Zwischenmenschlich kommt es zu Reibungen

Das Problem:

Oft fehlt es aber nicht nur am fachlichem Verständnis, sondern es entstehen auch zwischenmenschliche Meinungspole und damit unterschiedliche Gedanken zur Ausrichtung. Das ist den unterschiedlichen Charakteristika der einzelnen Personen geschuldet. Ein Entwickler arbeitet und agiert meist völlig anders, als es ein Mitarbeiter im Kundendienst tut. Und das ist grundlegend auch kein Problem, es kann aber zu einem werden, wenn das fehlende Verständnis für die Arbeitsweise des jeweils anderen auf eine persönliche Ebene projiziert wird.

Die Lösung:

Wir unterstützen sie die verschiedenen Meinungsbilder, Ideen und Vorschläge zusammenzuführen und aufzuarbeiten. Durch eine sachliche Beschreibung einer Lösungsarchitektur und einer kurz- bzw. mittelfristigen Strategie schaffen wir bei allen Beteiligten eine gemeinsame Basis. Denn jeder ist in seinem Aufgabengebiet der Fachexperte und möchte gehört und berücksichtigt werden. Für die zielgerichtete Zusammenarbeit erarbeiten wir für ihr Unternehmen passende Kompromisse.


Dabei arbeiten wir mit einem transparenten Projektmanagement-Tool. Im gesamten Produktentstehungsprozess führen wir Ideen „auf Zuruf“, Anweisungen via Telefon oder Mail und detaillierte Ausarbeitungen zentral zusammen. Im Zuge dieser Art der Zusammenarbeit und der individuellen Anpassungen der bevorzugten Arbeitsweise jeder Fachabteilungen, schwindet das Konfliktpotential.


Wir beschreiben für jeden Stakeholder eine entsprechende Funktion in der Produktentwicklung und legen damit auch entsprechende Kompetenzen fest. Auf diese Weise erreichen wir einen optimalen und auch individuellen Ansatz mit einem maximalen Mehrwert bei ihren Kunden.


Für ein optimales Team-Building bieten wir darüber hinaus auch gemeinsame Veranstaltungen an; mit einem individuell abgestimmten Programm bietet ein solches Event die Möglichkeit um mit einem gewissen Abstand zum Alltagsgeschäft in einer konzentrierten Aktion konkrete Lösungen zu entwickeln. Zusammen mit dem Rahmenprogramm bringen wir sie mit ausgesprochenen Branchen-Experten zusammen, die mit Impulsvorträgen die Kreativität fördern.

7. Mangelndes Verständnis über Zielgruppen und Produkte

Das Problem:

Viele Unternehmen stehen aufgrund des globalen Wandels vor herausfordernden Aufgaben. Denn Sie müssen Produkte vermarkten, deren Margen zunehmend schwinden, und dass an eine Zielgruppe, deren Investitionsverhalten nun über mehrere Jahre eher rückläufig ist. Es sind neue Geschäftsmodelle gefragt um wettbewerbsfähig zu bleiben.


Die Digitalisierung bietet in diesem Zusammenhang zahlreiche Möglichkeiten ihren Kunden zielgerichtete Leistungen anzubieten. Aber um erfolgreich in die digitale Transformation zu starten sind sie auf einen umfassenden Input der Fachabteilungen angewiesen, und letztlich dem Geschick alle Aspekte zu einem sinnvollen, nachhaltigen Lösungskonzept zusammenzuführen.

Die Lösung:

Wir kennen ihr Produkt und die Märkte, in denen sie tätig sind. Zum allgemeinen Verständnis erarbeiten wir zusammen mit den Stakeholdern eine gemeinsame Informationsgrundlage für alle ihre Produkte, Dienstleistungen und Zielgruppen. Wir stellen sicher, dass wir uns auf diese Weise optimal in den potentiellen Kunden hineinversetzen können und alle Interaktionspunkte zwischen ihrem Kunden und ihrem Unternehmen verstehen. Bei IT-Produkten oder der Software stellen wir entsprechende Demo-Version zur Verfügung, die sie selbst testen und nutzen können, oder einzelnen Endkunden vorstellen können.

8. Kein Kundenkontakt

Das Problem:

Wir als externe Innovatoren stehen nicht mit ihren Kunden in Kontakt, während ihr Vertrieb sich jedoch regelmäßig mit den Käufern und Bestandskunden austauscht und sich so auf deren Bedürfnisse bereits optimal eingestellt hat. Für digitale Lösungskonzepte sind diese Erkenntnisse enorm wichtig, denn sie müssen den Endkunden mit ihrem Digital-Produkt in erster Instanz erreichen und überzeugen. Es gilt also die Endkunden besser kennenzulernen, um genau die Themen anzusprechen, die die möglichen Nutzer auch wirklich interessieren.

Die Lösungen:

Gemeinsam mit den Stakeholdern entwickeln wir eine sogenannte Customer Journey Map, mit der wir alle Interaktionspunkte der Endkunden mit ihrem Produkt beschreiben. So bekommen wir ein Gefühl für die Eigenschaften Ihrer Zielgruppe: Welche Probleme haben diese? Wie drücken Sie sich aus uns welche Sprache verwenden sie? Welche Fragen stellen Sie? All das sind wichtige Punkte, die wir nicht nur für die Produktentwicklung brauchen, sondern auch für die Ausarbeitung des mittel- bis langfristigen strategischen Konzepts.


Es ist auch durchaus üblich, eine Kundenbefragung durchzuführen. Mit einem für sie abgestimmten Fragebogen arbeiten wir gezielt Begeisterungsmerkmale für das Digital-Produkt heraus. Zusätzlich ergänzen wir die Informationsgrundlage mit unseren Studien im Marktumfeld ihrer Kunden, die wir regelmäßig durchführen.


Unsere bestehenden Case Studies und Demos dienen im kreativen Entwicklungsprozess als Orientierung, um die Möglichkeiten des Produktes im Einsatz für alle Stakeholder verständlich zu machen. Zudem bietet dies die Möglichkeit enorm viel über die Herausforderungen und gewünschten Lösungsansätze zu erfahren.

 

Akzeptanz – sind wir selbst schuld?

Dieses Thema sollte grundsätzlich keine Schuldfrage sein. Es gibt zahlreiche Ursachen für die Probleme der schleppenden Digitalisierung, allerdings scheinen sie in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen – zumindest in ähnlicher Form – aufzutreten. Dabei ist es wichtig, sich auf die gemeinsame Basis zu konzentrieren: Den Unternehmenserfolg. Es hilft nicht, sich nur auf das Problem zu konzentrieren. Die möglichen Lösungen müssen im Mittelpunkt stehen.


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